Deutsche Welle vom 17.11.2021: Wie funktioniert das deutsche Pfandsystem?

Ein Unterschied zwischen Artikeln in Printmedien und im Internet besteht auch darin, dass sich erstere nachträglich nicht mehr korrigieren lassen. Der Beitrag der Deutschen Welle zum deutschen Pfandsystem enthielt zunächst die pauschale Aussage „Den meisten Gewinn aber bringt den Geschäften das nicht zurückgegebene Leergut ein – egal ob Mehrweg oder Einweg.“

Nach einer kurzen Mailkorrespondenz korrigierte die Redakteurin sich und stellt die Situation jetzt differenzierter dar: „Von nicht zurückgegebenen Einwegpfand profitierten vor allem die Filialisten, die ihre Einwegflaschen selbst herstellen und befüllen lassen, sagt Jürgen Ziegner, Geschäftsführer des Zentralverbands des Tankstellengewerbes e.V. (ZTG). Selbständige Einzelhändler, Tankstellen und Kioske, die ihre Ware von einem Großhändler bezögen, hätten dagegen das Nachsehen. Denn sie müssten dem Großhandel ebenfalls ein Einwegpfand von 25 Cent pro Flasche bezahlen, zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer. Vom Verbraucher bekämen sie aber lediglich 25 Cent inklusive Mehrwertsteuer.“

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t-online vom 19.10.2021: Hohe Spritpreise: Tanktourismus nach Polen zieht an

Zum Thema Spritpreise ist gegenüber dpa heute auch Vorstandsmitglied Hans-Joachim Rühlemann zu Wortgekommen. Eine von mehreren Veröffentlichungen findet man bei T-online. „Nach Angaben von Rühlemann wird die wirtschaftliche Situation für seine Kollegen schwieriger.  „Wir leben nicht vom Verkauf vom Sprit, sondern vom Shop-Geschäft, dem Verkauf von Brötchen, Zeitungen und Imbiss. Das ist bekannt“, sagte er. Wenn Tankkunden ausblieben, fielen auch diese Einnahmen weg. Teilweise verkürzten sich in den Abendstunden Öffnungszeiten, um Personalkosten zu sparen.“

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Spiegel vom 19.10.2021: Spritpreise befeuern Tanktourismus – auch wenn er sich gar nicht lohnt

Ein Interview mit dpa – und der Begriff „Benzinpreis-Paradoxon“ findet sich in so gut wie jeder deutschen Zeitschrift wieder, so wie hier im Spiegel. Die Botschaft, dass sich Tanktourismus in den allermeisten Fällen gerade bei hohen Preisen in beiden Ländern nicht lohnt, ist hoffentlich trotzdem durchgedrungen. Bei Vollkostenrechnung gilt das erst recht: . »Wenn sich viele Leute darüber beschweren, dass sie mit den 30 Cent Kilometerpauschale ihres Arbeitgebers nicht auskommen, dann dürfen sie nicht gleichzeitig zum Tanken ins Ausland fahren«, heißt es vom ZTG. »Denn dann rechnet sich das nie.«

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Bayerischer Rundfunk vom 5.10.2021: Energiekostenvergleich an Tankstellen scheitert in der Praxis

Heute beschäftigte sich auch der Bayerische Rundfunk mit dem Energiekostenvergleich an Tankstellen und meint, dieser „scheitert in der Praxis.“ Dass viele Tankstellen in Bayern „von nichts wissen,“ liegt wohl eher daran, dass der ZTG dort nicht so viele Mitglieder hat. Denn unsere Mitglieder sind informiert! Die Frage der Reporterin, warum der ZTG denn gegen den „Preisvergleich“ sei, kam gerade recht. Welche Branche hängt denn seit Jahrzehnten ihre Preise in großen Ziffern an die Straße? Etwa die Stromversorger?

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NTV vom 29.9.2021: Benzin, Strom Wasserstoff- Energiekostenvergleich an Tankstellen kommt

Zum Energiekostenvergleich an Tankstellen haben wir dem Reporter der dpa, die den Beitrag offenbar an zahlreiche Redaktionen verkaufen konnte (hier n-tv) viel erzählt. Als Zitat des ZTG blieb übrig: „Tankstellen mit sieben Mehrfachzapfsäulen und mehr müssen es aufhängen oder auf einem Bildschirm präsentieren. Laut Schätzung des Tankstellenverbands ZTG betrifft das allerdings nur etwa 1500 der 14.500 Tankstellen in Deutschland. Das sei „das einzig gute“ an der neuen Regelung, sagt ZTG-Geschäftsführer Jürgen Ziegner, der das Plakat für „so überflüssig wie einen Kropf“ hält. „Es nutzt mir ja wenig, wenn ich unterwegs bin und tanken muss, und dann erfahre, wie viel ich zuhause für den Strom gezahlt hätte“, kritisiert er.“

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